Weltweit leiden etwa 60 Millionen Menschen an Epilepsie. Für die Betroffenen ergeben sich durch die Diagnose eine Reihe von Fragen und Problemen. Im Gegenzug hat der medizinische Fortschritt in den vergangenen Jahren eine Reihe neuer Erkenntnisse in der Behandlung dieser oft chronisch verlaufenden Erkrankung gebracht, sodass mittlerweile der überwiegende Teil der Patienten gut behandelt werden kann.
In Rotenburg hat die Behandlung von Menschen mit Epilepsie eine lange Tradition. Bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts widmeten sich aus Hamburg stammende Diakonissen auf dem damaligen „Flecken Rotenburg“ intensiv der Betreuung von Epilepsiekranken. Die moderne medizinische Epilepsiediagnostik und -behandlung erfolgt mittlerweile über eine enge Vernetzung aus ambulanten und stationären Strukturen.

Abb. 1 Struktur der heutigen epileptologischen Betreuung in Rotenburg (Wümme)
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